Die Künstlerin Ines Agostinelli hat für das vorarlberg museum mit über sechshundert Einheimischen und Flüchtlingen, Erwachsenen und Kindern eine Soziale Skulptur geschaffen, die sich mit dem Thema Flucht auseinandersetzt. Workshops in ganz Vorarlberg ermöglichten nachhaltige Begegnungen, Gespräche und das Knüpfen neuer Kontakte.

Gemeinschaftlich wurden dabei auch Hunderte Modelle von Heißluftballons gefertigt. Diese Modelle werden im Atrium des vorarlberg museums raumgreifend installiert. Sie stehen für Aufbruch und Ausbruch gleichermaßen. So wenig die fragilen Fortbewegungsmittel direkt gesteuert werden können, so wenig vorhersehbar sind auch die Wendungen unserer Lebenswege. Einer der jungen unbegleiteten Flüchtlinge, die an der Sozialen Skulptur mitgewirkt haben, meinte dazu: “Ich habe auch nicht gewusst, wo ich landen werde…”.