Einladung zum Mitmachen!
SOZIALE SKULPTUR IM VORARLBERG MUSEUM

11. Dezember 2016 bis 26. März 2017
Eröffnung: Sonntag, 11. Dezember 2016 um 11 Uhr

FLUCHT
Menschen fliehen vor bedrohlichen Situationen. Diese finden sich in der Biographie jedes Menschen, ganz gleich welchen Alters, welcher Nationalität oder Kultur. Manche ziehen sich dafür zurück in ihr Inneres, manche flüchten in Arbeit oder Sport, in virtuelle Räume und Medien, Konsum oder Krankheit. Manche müssen dafür auch, wie unsere Vorfahren im Lauf der Jahrhunderte, aufgrund gewaltsamer Konflikte und wirtschaftlicher Not ihr Land verlassen und anderswo Zuflucht suchen.

Am Thema Flucht präsentiert sich auch ein breites Spektrum der Welt, in der wir leben und die, ange­sichts all der geopolitischen Vernetzungen, kaum mehr zu durchschauen ist. Es konfrontiert uns mit unserer Geschichte, unserer Herkunft bis zurück zu den archai­schen Anfängen. Es konfrontiert uns mit unserer Zukunft und der Frage, was geschieht, wenn die globale Verteilungsgerechtigkeit weiter abnimmt und Kriegs-, Wirtschafts- und Klimaflucht weiter zunehmen. Und es konfrontiert uns mit un­se­rer Gegenwart: wie wollen wir leben, welche Haltung wollen wir einnehmen, wer wollen wir sein, als Individuum wie als Gesellschaft – Fragen, die in der öffentlichen Debatte über Flüchtingsquoten und Grenzschutz leicht aus den Augen verloren werden.

SOZIALE SKULPTUR
Die Künstlerin Ines Agostinelli schafft für das vorarlberg museum die Realisierung einer Sozialen Skulptur, die auf Auseinandersetzungen mit dem Thema Flucht in all seinen Aspekten beruht. Gemein­schaft­­lich geschaffenen besteht die Soziale Skulptur ebenso aus den Prozessen ihrer Entstehung wie aus deren Ergebnis.

Alle sind eingeladen mitzuwirken und Teil des Ganzen zu werden: Kinder, Jugendliche und Erwach­sene, Einheimische und Flüchtlinge. Gemeinsam werden dabei im Rahmen begleiteter Workshops Hunderte Modelle von Heißluftballons aus Papiermaché gefertigt, das aus Zeitungspapier unter­schied­lichster Länder besteht.

WORKSHOPS
Begleitete Workshops, in deren Rahmen gemeinsam Ballons gefertigt werden, werden im vorarlberg museum in Bregenz angeboten, im Frauenmuseum Hittisau, im Jüdischen Museum in Hohenems, im Kunstforum Montafon sowie in Flücht­lings­unterkünften der Caritas und im Vorarlberger Kinderdorf. Anmeldung und Terminvereinbarung beim vorarlberg museum: Susanne Vonach, T +43 5574 46050 517 oder S.Vonach@vorarlbergmuseum.at.

Sämtliches Material wird bereitgestellt, die Teilnahme ist kostenlos.

Aufgrund der überwältigen Nachfrage sind leider keine individuellen Workshops für Schulen und Sozialzentren mehr möglich. Wir laden daher herzlich zu den öffentlichen Workshop-Terminen ein!

TERMINE

Samstag, 4. Juni 2016, 10 bis 13 Uhr im vorarlberg museum
Samstag, 18. Juni 2016, 10 bis 13 Uhr im vorarlberg museum
Dienstag, 12. Juli 2016, 10 bis 12.30 Uhr im Jüdischen Museum in Hohenems
Freitag, 15. Juli 2016, 14.30 bis 17 Uhr im Frauenmuseum Hittisau
Dienstag, 2. August 2016, 10 bis 12.30 Uhr im Jüdischen Museum in Hohenems
Mittwoch, 3. August 2016, 14.30 bis 17 Uhr im Haus Karim, Caritas Flüchtlingsunterkunft  (Bergstraße 31a, Dornbirn)
Sonntag, 14. August 2016, 14.30 bis 17 Uhr im Kunstforum Montafon, Schruns
Samstag, 27. August 2016, 10 bis 12.30 Uhr im Frauenmuseum Hittisau
Mittwoch, 21. September 2016, 14.30 bis 17 Uhr im Vorarlberger Kinderdorf, Bregenz

KONTAKT UND ANMELDUNG
vorarlberg museum:
Susanne Vonach, T +43 5574 46050 517 oder S.Vonach@vorarlbergmuseum.at

 

 

 

 

 

Kunsthaus Bregenz:
KUB ART CLASS

Nächste Termine, jeweils Samstags von 14 bis 18 Uhr: 4. Juni, 18. Juni, 2. Juli (Young Art Generation) 2016. Erste Termine des Herbstsemesters 2016/2017, jeweils Freitags von 14 bis 17 Uhr: 23. September, 7. Oktober, 4. November 2016

Die KUB Art Class, geleitet von Ines Agostinelli, bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich intensiv und regelmäßig, theoretisch und praktisch, mit Kunst auseinanderzusetzen.

Zum Einen vermittelt werden die Grundlagen für eigenständige, zeitgemäße, künstlerische Praxis: eigene Zugänge und Interessen erkennen und formulieren, über die Recherche fundieren und über das Konzept umsetzen. Fragen nach Medium, Material und Präsentationstechniken werden ebenso gestellt wie Fragen nach inhaltlicher Relevanz, Kontextualisierung und Rezeption.

Anhand von Themenschwerpunkten können eigene Projekte entwickelt werden. Laufende Feedback-Runden in der Gruppe geben neue Inputs und fördern sowohl Diskussionskultur als auch das Ausloten eigener Standpunkte.

Neben der Entwicklung längerfristiger Projekte wird auch der unmittelbare Zugang, das unmittelbare gestalterische Arbeiten unterstützt. Im Atelier des Kunsthauses wird gemalt, gezeichnet, skizziert, experimentiert und dabei das Potential ungefilterter Äußerungen bewusst gemacht. Nach und nach entsteht mit der Dokumentation der abgeschlossenen Arbeiten und Projekte auch ein aussagekräftiges Portfolio eigener Arbeiten.

Zum Anderen werden relevante kunsttheoretische und kunstgeschichtliche Impulse präsentiert und zur Diskussion gestellt. Gefördert werden damit sowohl das Verständnis kunst-, kultur,- und sozialgeschichtlicher Zusammenhänge, als auch die kritische Auseinandersetzung mit künstlerischen Produktionen. Wobei die analytische Untersuchung und Reflexion künstlerischer Praxis wiederum eine konstruktive und unverzichtbare Basis für das eigene Arbeiten schafft.

Atelier- und Ausstellungsbesuche runden das abwechslungsreiche Programm der Kub Art Class ab. Die Teilnahme ist kostenlos, Dank der freundlichen Unterstützung der Gesellschaft der Freunde des Kunsthaus Bregenz.

Informationen und Anmeldung:
Kunsthaus Bregenz: T 0043 5574 485 94 417; K.Helfrich@kunsthaus-bregenz.at

 

WeStill_Ines Agostinelli_220x240_Graphit auf Leinwand_2015_c Ines Agostinelli

 

 

 

 

 

Weite Welten
Experimentelle Acrylmalerei und Zeichnung 

Künstlerischer Workshop mit Ines Agostinelli

Kunstforum Montafon

Samstag, 30. April und Sonntag, 1. Mai 2016
jeweils von 9 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr

Der künstlerische Workshop »Weite Welten« steht ganz unter dem Zeichen des Experiments. Zufall und Unberechenbarkeit führen zu Ergebnissen, welche nicht zuvor gedacht oder konzipiert werden können.

Die bildnerischen Möglichkeiten abstrakter Acrylmalerei und ihre experimentellen Techniken können ebenso wie zeichnerische Impulse erforscht werden, umgesetzt sowohl in kleinen wie großen Formaten auf Papier und Leinwand.

Bei aller gewünschter Unvorhersehbarkeit der Entstehungsprozesse und Ergebnisse werden selbstverständlich auch Fragen nach Komposition, Bildwirkung und Präsentationsform erörtert sowie an deren Optimierung gearbeitet.

Informationen und Kontakt: kunstforum@montafon.at

 

 

 

 

 

STRABAG Art Award 2016 Nominierung

 

 

 

 

 

Künstlerhaus Bregenz 
Benefizausstellung

Gruppenausstellung, Eröffnung: Samstag, 2. April 2016, 20 Uhr

 

 

 

 

 

NEUERSCHEINUNG:

Vom Luftholen. Lungenheilstätte Gaisbühel

Herausgegeben von Ines Agostinelli mit dem vorarlberg Museum
Texte von Thomas D. Trummer, Walter Zirker und Ines Agostinelli
22  x 29 cm, 144 S., EUR 25,-
ISBN: 978-3-200-04184-4
Bestellen (Versand kostenlos)

Vom Luftholen. Lungenheilstätte Gaisbühel
ORF-Bericht von Ingrid Bertel


Kein Zauberberg. Buchbesprechung “Vom Luftholen. Lungenheilstätte Gaisbühel”
Kultur. Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft, September 2015

 

 

 

 

 

Vom Luftholen. Lungenheilstätte Gaisbühel
Buchpräsentation

Mittwoch, 2. September 2015, 19 Uhr
vorarlberg museum

Fremde hielten die 1920 eröffnete Tuberkuloseheilstätte Gaisbühel oft für ein luxuriöses Hotel. Sie hatten sich vom Zeichen „Hospital“ nicht irritieren lassen und erkundigten sich nach freien Zimmern im Schloss. Einheimische hingegen hielten sich von Angestellten wie Patienten fern und wiesen ihre Kinder an, in der Nähe ein Taschentuch vors Gesicht zu halten und möglichst wenig zu atmen. Für Außenstehende war Gaisbühel ein gefürchteter Ort. Der Blick hinter die imposanten Mauern vermittelt jedoch ein anderes, weitaus differenzierteres Bild, welches tiefe Einblicke in die menschliche Existenz erschließt.

Vom Luftholen. Lungenheilstätte Gaisbühel, von Ines Agostinelli in Zusammenarbeit mit dem vorarlberg museum herausgegeben, ermöglicht diesen Blick und damit die Auseinandersetzung mit einem Haus, das mit seiner ein knappes Jahrhundert umspannenden Vergangenheit viele Aspekte der Sozialgeschichte spiegelt.

Gegenübergestellt sind den Texten und Zeitzeugen-Gesprächen von Thomas D. Trummer, Walter Zirker und Ines Agostinelli künstlerische Arbeiten von zwanzig internationalen Künstlerinnen und Künstlern, die auf den Ort Gaisbühel reagiert haben: Ines Agostinelli | Maria Bussmann | Ines Doujak | Tomas Eller | Ceal Floyer | Dan Gonen| Zvi Gutter | Roland Haas | Severin Hagen | Andreas Heller | Ottmar Hörl | Ramlal Tien/Christophe MacPherson | Dorit Margreiter | Anna Rubin | Max Streicher | Iv Toshain | Anna Vidyaykina | Peter Wehinger | Hannes Zebedin

Die Buchpräsentation bringt die künstlerischen Arbeiten näher, lässt die Geschichte Gaisbühels in einem Podiumsgespräch mit Zeitzeugen lebendig werden und lädt ein auf eine Klang- und Rhythmusreise des Zürcher Perkussionisten Robert Mark. Seine Performance auf außergewöhnlichen Klangkörpern ist eine Hommage an seinen Vater, den früh verstorbenen ehemaligen ärztlichen Leiter Gaisbühels, Dr. Gerhard Mark, und dessen einstige Wirkungsstätte.

 

 

 

 

 

 

Nackte Männer
Gruppenausstellung

26. November 2015 bis 22. Jänner 2016
Eröffnung: Mittwoch, 25. November, 19 Uhr


Kosmos Theater: Mariahilfstraße 29, Bregenz
Montag bis Donnerstag, jeweils10 bis 16 Uhr sowie an Vorstellungstagen ab 18 Uhr
www.theaterkosmos.at

Kunsthaus Bregenz
Künstlerischer Workshop mit Ines Agostinelli

Samstag, 26. und Sonntag, 27. September 2015, jeweils von 14 bis 17 Uhr

Ausgehend von den Gemälden der Retrospektive über Joan Mitchell werden in dem Workshop für Jugendliche zusammen mit der Künstlerin Ines Agostinelli eigene Konzepte erarbeitet und auf großformatigen Papieren und Leinwänden umgesetzt.

Anmeldung beim Kunsthaus Bregenz unter: 0043 5574 485 94 415.

 

 

 

 

 

 

Parallele Wirklichkeiten

Experimenteller Acrylworkshop mit Ines Agostinelli
Kunstforum Montafon

Samstag, 25. und Sonntag, 26. April 2015
jeweils von 9 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr

Die Welt des Allerkleinsten folgt bizarren Regeln, die unserer Alltagserfahrung völlig entgegenstehen. In diesem Workshop lassen wir unseren Verstand spielerisch von den spannenden Mysterien der Quantenphysik herausfordern und nutzen die gegebene Inspiration für künstlerisches Arbeiten.

Wir erfahren, was Einstein mit »spukhafter Fernwirkung« meinte, was Schrödingers Katze bewegt und den Quantenskiläufer antreibt.

Nach dem kurzweiligen und leicht verständlichen Einstieg in die faszinierende Welt der Quanten und ihrer parallelen Wirklichkeiten nutzen wir deren Eigenschaften von Unvorhersehbarkeit und Zufall für unser Experimentieren in Acryl. Die Ergebnisse sind Feuerwerke an Farben und Formen, wie sie nicht geplant oder vorhergesehen werden können.

Informationen und Kontakt: kunstforum@montafon.at

 

 

 

 

 

 

We. Still.

Forum Stadtpark, Graz
temporäre Intervention von Ines Agostinelli an der Außenfassade
ab Samstag, 7. März 2015

 

 

 

 

 

 

Complete Agent/Das wird es gewesen sein

Galerie.Z
Eröffnung: Donnerstag, 5. Februar 2015, 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: Samstag, 7. Februar bis Samstag, 7. März 2015
Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag: 18 bis 20 Uhr; Samstag: 10 bis 12 Uhr; sowie nach Vereinbarung

In der Auseinandersetzung mit Ines Agostinellis zeichnerischem Werk, das oft gestisch-experimentelle malerische Elemente einschließt, begegnen körperhafte und doch abstrakte Erscheinungen wie Formulierungen nicht-sprachlicher Botschaften. Auf großformatigen Papieren und Leinwänden, bisweilen direkt auf ausladenden Wänden, entstehen monumentale, kraftvolle, scheinbar plastische, mitunter auch fragile, durchscheinende Formen.

Ihre Abstraktion ist Verkörperung, ähnlich einem Ausdruck, der auf der Zunge liegt – mit subtiler Klarheit, wenngleich unfassbar. Und Verkörperung, vielleicht treffender im englischen „Embodiment“, scheint überhaupt ein zentraler Fokus zu sein: Manifestationen im Raum von nicht-räumlichen, nicht-körperhaften Elementen, wie sie möglicherweise dem Ozeanischen Gefühl entsprechen, das Freud rekonstruiert als eine Aufhebung der Grenzen zwischen Ich und Außenwelt.

„Embodiment“ ist auch ein Begriff der Kognitionswissenschaft, dem Erforschen aller Prozesse, die mit Wissen einhergehen, wie Wahrnehmen, Denken, Erinnern, Lernen oder Sprechen. Es steht hier für die These, dass Bewusstsein einen Körper benötigt und Kognition immer eine Interaktion darstellt zwischen Außenwelt und der Gesamtheit eines handelnden Organismus, dem „Complete Agent“ – dem Ich und seinem Selbst, dem immer wieder die Aufmerksamkeit Ines Agostinellis gehört.

 

 ORF Bericht über Complete Agent:

 

 

 

 

 

 

 

Die Zukunft der Malerei

Essl Museum, Klosterneuburg
Freitag, 3. Oktober 2014 bis Sonntag, 22. Februar 2015

Eröffnung: Donnerstag, 2. Oktober 2014, 19.30 Uhr

Welche jungen malerischen  und grafischen Positionen gibt es in Österreich zu entdecken? Diese Frage stellt das Essl Museum in der Ausstellung „Die Zukunft der Malerei“ im Rahmen der Ausstellungsreihe „Emerging Artists”. Kuratiert von Günther Oberhollenzer.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

 

 

 

 

 

 

WAS SIE LESEN

Künstlerhaus Bregenz
Eröffnung: Freitag, 21. November 2014, 20 Uhr
Samstag, 22. November 2014 bis Sonntag, 4. Januar 2015
Dienstag bis Samstag 14 bis 18 Uhr, Sonn- und Feiertag 11 bis 17 Uhr


 

 

 

 

Art & Antique

8. bis 16. November 2014
11 bis 19 Uhr
Hofburg, Heldenplatz, 1014 Wien

Von 8. bis 16. November beehren die Elite des österreichischen Kunsthandels und ausgewählte internationale Aussteller zum 46. Mal die Prunkräume der ehemaligen kaiserlichen Residenz. Sie verwandeln die imperialen Säle mit ihren ausgewählten Exponaten in ein einzigartiges Museum auf Zeit.

Das Kunstmagazin PARNASS präsentiert Ines Agostinelli auf der Art & Antique in der Wiener Hofburg.

 

 

 

 

 

Der eigentliche Held

Kunstforum Montafon
Lange Nacht der Museen, Samstag, 4. Oktober 2014, 18 bis 01 Uhr
und: Freitag, 10. Oktober 2014, 18 bis 23 Uhr

Wir betreten ein Atelier, ein Schaulager, die Kulissen einer Bühne? Ines Agostinellis raumgreifende Installation „Der eigentliche Held“ beschäftigt sich mit Fragen nach Spiel, Ernst und Wirklichkeit. Gezeigt werden künstlerische Arbeiten, die im Kontext der Installation zugleich den künstlerischen Schaffensprozess an sich reflektieren. Ist die Kunst tatsächlich ein überpersönliches Zwischenreich zwischen Realität und Wunschwelt, in welcher die Allmachtsbestrebungen der primitiven Menschheit in Kraft verblieben sind, wie Freud meinte? Ins Überpersönliche transferierte Wunschphantasien und Konflikte zur Selbstbefreiung ihrer Schöpfer wie Betrachter?

Der Künstler ist ein Mensch, welcher sich von der Realität abwendet, weil er sich mit dem von ihr zunächst geforderten Verzicht nicht befreunden kann und seine Wünsche im Phantasieleben gewähren lässt. Er findet aber den Rückweg aus dieser Phantasiewelt zur Realität, in dem er dank besonderer Begabungen seine Phantasien zu einer neuen Art von Wirklichkeiten gestaltet. Er wird so auf eine gewisse Weise wirklich der Held, König, Schöpfer, der er werden wollte, ohne den gewaltigen Umweg über die wirkliche Veränderung der Außenwelt einzuschlagen. Sigmund Freud, Formulierung über die zwei Prinzipien des psychischen Geschehens, 1911

Führungen mit Roland Haas und Ines Agostinelli: 20 und 21 Uhr
Workshop für Kinder: Experimentelle Acrylmalerei von 18 bis 19 Uhr

Das Kunstforum Montafon bietet in seinen Räumen der ehemaligen Lodenfabrik Schruns, unmittelbar an der tosenden Litz, ein vielfältiges Programm. Neben den engagierten Ausstellungen vorwiegend österreichischer zeitgenössischer Kunst wird ein breites Spektrum an Workshops, Lesungen und Konzerten geboten, das Einheimische und Gäste gleichermaßen anzieht. 

 

 

 

 

 

Rising Stars
Die Zukunft der Malerei – Die junge Szene in Österreich

in: PARNASS Kunstmagazin 03/2014

Die Ausstellung „emerging artists“ im Essl Museum setzt in diesem Herbst den Schwerpunkt auf österreichische Malerei und Grafik. Aus diesem Anlass diskutierten unsere Autorinnen Clarissa Mayer-Heinisch und Karla Starecek die Frage nach der „Zukunft der Malerei“ mit dem Kurator Günther Oberhollenzer und stellen zehn Künstlerinnen und Künstler, u.a. Suse Krawagna, Peter Nachtigall, Ines Agostinelli und Irina Georgieva, im Portrait vor.

 

 

 

 

 

I SHOULD NOT BE SO HUNGRY

Künstlerische Intervention von Ines Agostinelli

Vitra Design Campus bei Basel
Donnerstag, 18. September und Freitag, 19. September 2014

Für zwei Tage schafft die Zeppelin University/FN gestalterische (Un)Ordnung in Vorträgen, Workshops, Panels, Diskussionen und Begegnungen mit internationalen ReferentInnen. Ines Agostinelli und Ruediger John sind eingeladen, dazu jeweils eigenständige künstlerische Interventionen zu realisieren.

Parallele Wirklichkeiten. Workshop mit  Ines Agostinelli

vorarlberg museum, Bregenz
Samstag, 15. März 2014, 10 bis 17 Uhr

„Was, wenn alles anders wäre“, scheinen die Bilder von Ines Agostinelli in der Ausstellung „Jenseits der Ansichtskarte. Die Alpen in der Fotografie“ zu fragen. „Was wäre, wenn sich an die sichtbare Welt unmittelbar eine ebenso präsente, jedoch unsichtbare anschlösse? Eine des sich endlos dehnenden Raums, der unsichtbaren Energien, der parallelen Wirklichkeiten?“ Tatsächlich sind dies auch zentrale Fragen der Quantenphysik. Was Einstein einst als „spukhafte Fernwirkung“ beschrieb, wird heute als Phänomen der Verschränkung längst nicht nur in wissenschaftlichen Foren vielfach diskutiert: Zwei Teilchen sollen so miteinander verbunden sein, dass die Messung am einen den Wert des anderen bestimmt? Unabhängig von ihrer Distanz? Auch, wenn sie nicht zur selben Zeit existieren? Dies scheint unvereinbar mit einer „herkömmlichen“ Vorstellung von Realität. In diesem Workshop lassen wir unseren Verstand spielerisch von den Mysterien der Quantenphysik herausfordern und nutzen die gegebene Inspiration für künstlerisches Arbeiten. Filmausschnitte von Woody Allen bis Anton Zeilinger bieten kurzweiligen, spannenden Diskussionsstoff.

Anmeldung: vorarlberg Museum, T +43 (0)5574 46050-522 oder kulturvermittlung@vorarlbergmuseum.at



 

 

 

 

Jenseits der Ansichtskarte. Die Alpen in der Fotografie

vorarlberg museum, Bregenz

8. Februar bis 25. Mai 2014
Ausstellungseröffnung: Freitag, 7. Februar, 20 Uhr

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Jenseits der Ansichtskarte. Die Alpen in der Fotografie

Galerie Stihl, Waiblingen bei Stuttgart

Ausstellungseröffnung: Freitag, 11. Oktober 2013, 19 Uhr
12. Oktober 2013 bis 6. Jänner 2014



Untrained Travellers

Lange Nacht der Museen, 5. Oktober 2013
Bahnhof Schruns

Die Installation „Untrained Travellers“ erzählt vom Reisen. Verdichtete Bilder zweier Projektionen wecken eine Vielfalt von Assoziationen zu den Vergnügungen der Touristen und den Wandlungen der Reisenden. In Haupt- und Nebenwegen ergrün­det werden Aufbruch und Heimkehr, Unterwegssein und Angekommensein.

 

 

 

 

 

Vom Luftholen und Untertauchen

10. August 2013 | 11 bis 22 Uhr

Ausstellungs- und Buchprojekt von Isabella Marte und Ines Agostinelli
ehem. Lungenheilstätte Gaisbühel, Bludesch

Künstlerinnen: Ines Agostinelli | Maria Bussmann | Ines Doujak | Tomas Eller | Ceal Floyer | Dan Gonen | Zvi Gutter | Roland Haas | Severin Hagen | Andreas Heller | Ottmar Hörl | Ramlal Tien/Christophe MacPherson | Dorit Margreiter | Anna Rubin | Max Streicher | Iv Toshain | Anna Vidyaykina | Peter Wehinger | Hannes Zebedin

 Anfahrt

Begrüßung: 11 Uhr | Führungen: 11.30, 15 und 19 Uhr
Kinder/Jugendprogramm: Vom Überwinden der Schwerkraft, Zirkusschule mit Carsten Nielsen: ab 12 Uhr
Kulinarisches  aus aller Welt und Cocktails: ab 12 Uhr
Gastmusiker aus Sri Lanka Eric Ubeywarna: 18 bis 20 Uhr
Special Guest: Robert Mark, Percussion: 20 Uhr

 

Am Samstag, den 10. August, wird der Garten der ehemaligen Lungenheilstätte  Gaisbühel Schauplatz einer besonderen Veranstaltung: zwanzig internationale Künstlerinnen und Künstler bespielen die Liegeterrassen, die einst für die Freiluftkuren der Tuberkulosekranken errichtet wurden.

Vor dem beeindruckenden Panorama des Walgau werden vielfältige Positionen zeitgenössischer Kunst gezeigt, die sich mit ihren Themen „Luft“ und „Atem“ auf die Ursprünge des Gebäudes beziehen.

Die Werke der KünstlerInnen aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, aus Frankreich, England, Italien, Israel, Bulgarien, Russland und Kanada entstammen einem breiten medialen Spektrum. Video- und Soundinstallationen werden ebenso zu erleben sein wie Malerei, Zeichnung, Skulptur und Performance.

Spielerische und ernste Zugänge erschließen Tauchgänge und Höhenflüge, versenkte Skulpturen und rauschende Flugobjekte, Berggipfel aus luftigen Höhen und Anker aus geheimnisvollen Tiefen, poetische Animationen und ganz reale Re-Animationen. Fragile Objekte machen das Gasgemisch unserer Erdatmosphäre sicht- und hörbar, filmische Arbeiten zeigen die Kraft des Atems in der Bewegung des Körpers und die Gewalt von Schwerkraft, Aufwind und freiem Fall.

Eine Kooperation mit dem vorarlberg museum.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.

Herzlichen Dank an: BMUKK, Land Vorarlberg, Vbg. Kulturhäuserbetriebsgesellschaft, Gemeinde Bludesch, Artenne Nenzing, Ton + Bild, JugendKulturArbeit Walgau, Caritas & DU, Männerchor Nenzing, Stern der Hoffnung/Verein, Zeppelinmuseum Friedrichshafen und besonders allen, die mitgeholfen haben, das Projekt zu realisieren!

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Buchstäblich Vorarlberg, Vorarlberg Museum
Am Kornmarkt, Bregenz
ab 21. Juni 2013

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5 Jahre “Hunger auf Kunst und Kultur

Ausstellungseröffnung: Montag, 22. April 2013, 17 Uhr
Vorarlberger Landhaus, Bregenz

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Die Publikation zur Ausstellung “Licht. Ergebnisse eines Wettbewerbs” ist eben erschienen. ISBN:  978-3-200-02935-4

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LICHT: Katalogpräsentation und Finissage, 19. Jänner, 18 Uhr, Kunstforum Montafon

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Nominierung zum BMUKK Atelierstipendium Paris 2013

 

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Paliano

Palais Liechtenstein, Feldkirch

8. – 30. Dezember 2012, Eröffnung: Freitag, 7. Dezember, 17.30 Uhr

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LICHT

Kunstforum Montafon

11. Dez. 2012 bis 19. Jan. 2013 Eröffnung: 9. Dez., 19 Uhr

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Gibt es das? Eine Fotografie, die bereits im Moment ihres Entstehens jene Verunklärung eingeschrieben erhält, die sie erst durch den Zug der Zeit hervorbringen wird. Ist die Fotografie, das immer noch objektivste visuelle Verzeichnungsmittel, womöglich schon von vorn herein ein magischer Abdruck, der die Möglichkeiten seiner hinkünftigen Interpretation schon im Jetzt festhält? Ist das Ziehen zukünftiger Zeit im Moment der Aufnahme gegenwärtig? Verbirgt sich das Werden nicht schon im Sein eines Bildes?

Wie auch immer diese Fragen beantwortet werden, fest steht, dass Bild und Bilderfahrung in Agostinellis Werken aus dem Gleichgewicht kommen, weil sie sich verflüssigen und ineinander fließen. Kaum zu unterscheiden, ob hier Bilder eine Erinnerung oder Erinnerungen ein Bild auslösen. Thomas Trummer in “Ines Agostinelli. Song of Myself”, Bucher, 2012

Die Publikation zu SONG OF MYSELF ist soeben im Bucher-Verlag erschienen. ISBN: 978-3-99018-145-4

LeihgeberInnen können ihr Freiexemplar im Funkhaus Dornbirn abholen.